Künersberger Fayencen


Die Künersberger Fayencen stellen ein Herzstück der Sammlung des Stadtmuseums Memmingen dar. Über 250 Stücke werden hier bewahrt. Der Memminger Bürger Jakob von Küner etablierte die porzellanähnliche Keramik auf hohem wirtschaftlichem, technischem und künstlerischem Niveau. Im Jahr 1744 begann Jakob von Küner in der Krautstraße in Memmingen Fayencen herzustellen. Wegen der Feuergefahr verlagerte er 1745 die Fertigung zu seinem Landgut in Künersberg in eine neue Manufakturanlage. Ein Privileg von Kaiser Franz I. schützte die Fabrik vor Konkurrenz.

Künersberger Fayencen werden in Museen weltweit ausgestellt unter anderem im:

Porzellanmuseum München, Metropolitan Museum of Art (New York), Maximilianmuseum (Augsburg), Bayerischen Nationalmuseum (München), Schweizerischen Landesmuseum (Zürich), Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und im Stadtmuseum Memmingen.



Ballonstart von 1784Aquarell, unsigniert
1784

Schloss und Fayence-Manufaktur Künersberg mit dem Ballonstart von 1784

Im Jahr 1745 errichtet Jakob von Küner nach ersten Versuchen in der Memminger Innenstadt auf seinem Landgut Künersberg im Memminger Osten eine Fayence-Manufaktur. Durch städtische und kaiserliche Privilegien vor Konkurrenz geschützt, wurden dort etwa zwanzig Jahre lang zahlreiche Gebrauchsgegenstände und Kunstobjekte hergestellt. Das Gemälde zeigt den Ballonflug von 1784 über der Künersberger Manufaktur.


Die Künersberger Fayencen werden in der neuen Dauerausstellung BAROCK BALLETT präsentiert!